Interimsmensa für Schulen und Hochschulen

Verpflegung während Sanierung, Umbau und Neubau

Wird eine Schul- oder Hochschulmensa saniert, erweitert oder neu gebaut, muss die tägliche Verpflegung von Schüler:innen, Studierenden, Lehrkräften und Beschäftigten weiterlaufen. Lotsenbüro stellt dafür die passende Interimsmensa bereit: Kücheninfrastruktur und Speisebereich, betriebsbereit übergeben. Das gilt für geplante Baumaßnahmen wie eine Sanierung oder einen Umbau ebenso wie für einen unvorhergesehenen Ausfall der Küche, einzelner Geräte oder des gesamten Verpflegungsbereichs.

Zubereitung und Ausgabe verantwortet auch in der Übergangsphase der Schulträger oder das Verpflegungsunternehmen; Lotsenbüro liefert die dafür nötige Infrastruktur. So bleibt die Mensa während der Übergangsphase in gewohnter Qualität und Kapazität in Betrieb. Aufbau, technischer Service über die Laufzeit und Rückbau sind eingeschlossen. Gemietet wird genau für die Projektdauer, ohne feste Mindestmietzeit, aber mit der Möglichkeit der flexiblen Anpassung der Mietdauer.

Warum die Verpflegung nicht ausfallen darf

In Ganztagsschulen und an Hochschulen ist die Mittagsverpflegung fester Bestandteil des Betriebs. Fällt die Küche aus, muss die Versorgung dennoch zuverlässig sichergestellt werden, oft für mehrere hundert oder mehrere tausend Essen am Tag.

Zwei Ausgangslagen führen zum Bedarf. Bei geplanten Maßnahmen wie einer Mensasanierung, dem Umbau der Ausgabeküche, der Erweiterung der Kapazitäten oder einem Campus-Neubau steht der Termin fest, die Versorgung soll aber ununterbrochen weiterlaufen. Bei einem unvorhergesehenen Ausfall von Küchen- oder Kältetechnik zählt vor allem die schnelle Bereitstellung einer funktionsfähigen Übergangslösung. Für beide Fälle plant Lotsenbüro die Interimsmensa so, dass der Verpflegungsauftrag ohne Lücke erfüllt bleibt.

Was die Schul- und Hochschulverpflegung besonders macht

Die Verpflegung im Bildungsbereich stellt Anforderungen, die eine Interimslösung von Anfang an berücksichtigen muss:

  • Hoher Durchsatz in kurzer Zeit, meist konzentriert auf feste Pausen- und Vorlesungszeiten.
  • Begrenzte Flächen auf Schulhöfen oder auf dem Campus für die temporäre Anlage.
  • Sichere Handhabung von Allergenen durch klar getrennte Arbeitsbereiche.
  • Ein einladender, ausreichend dimensionierter Speisebereich für den Andrang zur Stoßzeit.
  • Koordination vieler Beteiligter: Schulträger, Kommunen, Bauabteilungen, Studierendenwerke, Cateringunternehmen und Küchenbetreiber.

Zwischen den beiden Ausbildungstypen gibt es Unterschiede. In Schulen ist das Bauzeitfenster oft auf die Ferien beschränkt, während der Andrang in festen Pausen zusammenfällt und Eltern, Schule und Träger genau hinsehen. An Hochschulen sind wegen der Größe meist längere Überbrückungszeiten und größere Volumen zu planen, dazu die Logistik auf einem laufenden Campus. Die Interimsmensa wird auf den jeweiligen Fall zugeschnitten.

Welche Infrastruktur Lotsenbüro bereitstellt

Alle Anlagen sind für HACCP-konformes Arbeiten ausgelegt, mit leicht zu reinigenden Oberflächen und getrennten Bereichen. Mehrere Container lassen sich zu einer durchgehenden Küchen- und Infrastrukturlinie koppeln.

Die Interimslösung entsteht modular und wird auf die Einrichtung abgestimmt. Dies können einzelne Geräte oder ein Einzelne Geräte oder eine komplette Interimsküche aus einer Hand, je nach Bedarf:

Produktionsküche

Kochen

Produktions- oder Ausgabeküche in Container- oder Hallenbauweise, je nach Konzept als Frisch- oder Ausgabeküche. Für hohe Volumen eignet sich eine Produktionsküche.

Leichtbauhallen

Verpflegen​

Eine Leichtbauhalle als Interimsmensa mit Speisebereich und Ausgabe.

Kühllösungen (Kühl- und Tiefkühlcontainer sowie -zellen) für die Kältekette

Kühlen und tiefkühlen

Kühl- und Tiefkühlkapazität über Kühlcontainer

Spülcontainer

Spülen

Sowie Spül- als ergänzende Module, etwa ein Spülcontainer für den Geschirrkreislauf.

 Trockenlager

Lagern​

Lagerbereiche als ergänzende Module

Hygiene, Allergene und Qualität

Die Anlagen sind für HACCP-konformes Arbeiten ausgelegt und ermöglichen durch getrennte Arbeitsbereiche eine sichere Handhabung von Allergenen. Desinfektionsprotokolle stellt Lotsenbüro auf Anfrage bereit. Das Hygienekonzept sowie die Einhaltung der Qualitäts- und Ernährungsstandards für die Schul- und Gemeinschaftsverpflegung verantwortet der Träger oder das Verpflegungsunternehmen; Lotsenbüro stellt die dafür geeignete Infrastruktur.

So läuft ein Interimsprojekt ab

1. Bedarf analysieren

Wie viele Essen werden täglich produziert oder ausgegeben, erfolgt die Produktion vor Ort oder wird angeliefert, welche Kapazitäten sind nötig?

2. Interimskonzept entwickeln

Auf Basis der Anforderungen entsteht eine Lösung, die räumliche, technische und organisatorische Rahmenbedingungen berücksichtigt.

3. Lieferung und Aufbau

Die Infrastruktur wird geliefert, installiert und betriebsbereit übergeben. Die bauseitigen Anschlüsse müssen vorhanden sein.

4. Betrieb während der Bauphase

Die Verpflegung läuft während Sanierung, Umbau oder Neubau ohne Unterbrechung weiter; der technische Service begleitet die gesamte Laufzeit.

5. Rückbau nach Projektabschluss

Nach Fertigstellung der neuen Küche oder Mensa wird die temporäre Lösung zurückgebaut.

Referenzprojekt: Interimsmensa an der BTU Cottbus-Senftenberg

Während der Sanierung der Campusküche errichtete Lotsenbüro für die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg eine rund 1.500 m² große Interimsmensa auf Basis einer zweischiffigen Leichtbauhalle.

Sie vereinte Produktionsküche, Ausgabe, Spülbereich, Lager und einen klimatisierten Speisesaal in einer verbundenen Anlage. Die Verpflegung von Studierenden und Beschäftigten lief während der gesamten Renovierung ohne Unterbrechung weiter; die Übergangslösung funktionierte wie eine dauerhafte Einrichtung. Das Projekt ist auf der Fallstudienseite zur BTU Cottbus-Senftenberg beschrieben.

Warum Lotsenbüro

Mit rund 500 Containern im Bestand und einem umfangreichen Technikpark stellt Lotsenbüro Interimsmensen unterschiedlichster Größe bereit, abgestimmt auf den laufenden Betrieb und die Bauphase. Der große Bestand bedeutet hohe Verfügbarkeit und eine schnelle Reaktion, auch bei einem akuten Ausfall.

Seit 2001 am Markt bringt Lotsenbüro die Erfahrung aus zahlreichen erfolgreich realisierten Projekten mit. Geliefert wird bundesweit in Deutschland und Österreich, für ausreichend große Projekte auch europaweit.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Die Interimsmensa sichert die Versorgung für die Dauer der Maßnahme, sodass der Betrieb ohne Unterbrechung weiterläuft. Lotsenbüro stellt die Kücheninfrastruktur und den Speisebereich; Zubereitung und Ausgabe verantwortet der Träger oder das Verpflegungsunternehmen.
Ja. Bei einem akuten Ausfall zählt die schnelle Bereitstellung. Durch den großen Bestand an Containern und Technik kann Lotsenbüro kurzfristig eine funktionsfähige Übergangslösung planen und aufbauen, sofern die bauseitigen Anschlüsse vorhanden sind.
Ja. Küche, Ausgabe und Speisebereich werden auf den Durchsatz zur Stoßzeit ausgelegt, sodass die Wege kurz bleiben und die Kapazität für feste Pausen- und Vorlesungszeiten ausreicht.

Getrennte Arbeitsbereiche unterstützen eine sichere Handhabung von Allergenen. Das Allergenmanagement selbst liegt beim Verpflegungsunternehmen; die Infrastruktur ist auf getrennte Abläufe ausgelegt.

Ja. Für Schulen lässt sich der Aufbau auf Ferienfenster und feste Pausen abstimmen, für Hochschulen auf größere Volumina und längere Überbrückungszeiten. Die Anlage wird jeweils auf die Einrichtung zugeschnitten.
Es gibt keine feste Mindestmietzeit. Gemietet wird genau für die Projektdauer, von wenigen Wochen der Übergangsphase bis zu mehreren Jahren bei umfangreichen Bauvorhaben.

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