Coronavirus-Prävention: Untersuchungszelt in Aschaffenburg

18. März 2020

Verdachtsfälle negativ getestet

Am vergangenen Wochenende hatte es in Aschaffenburg wenige Verdachtsfälle in Bezug auf das Coronavirus gegeben. Dr. Michael Bracharz, Leiter des Gesundheitsamtes in Aschaffenburg, bestätigte auf BR-Nachfrage, dass bisher alle Tests negativ zurückgekommen seien. Laut Bracharz wurden acht Menschen auf das Coronavirus getestet.

Untersuchungszelt soll vor Infektion schützen

Damit soll verhindert werden, dass Menschen mit Grippesymptomen ohne Untersuchung in die Klinik kommen. Außerdem sollen sowohl Patienten als auch Mitarbeiter der Klinikums vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus geschützt werden. Das Krankenhaus hat das Untersuchungszelt zunächst vorübergehend eingerichtet. Wie Dora Lutz-Hilgarth, Pressesprecherin des Klinikums, gegenüber dem BR bestätigte, werde das Zelt aktuell aufgerüstet und wetterfest gemacht. "Wir richten uns darauf ein, dass das Zelt noch ein bisschen länger bestehen bleibt", sagt Lutz-Hilgarth.

Klinikum Aschaffenburg auf Coronavirus vorbereitet

Wenn bei einem Patienten in Aschaffenburg ein Virustest gemacht wurde und er keine stationäre Behandlung braucht, kann er nach Hause gehen, bis das Ergebnis nach 24 Stunden vorliegt. In dieser Zeit darf er das Haus aber nicht verlassen. Sollte es einen Coronafall oder einen Verdachtsfall in Aschaffenburg geben, ist das Klinikum bereits vorbereitet und hat eine isolierte Station eingerichtet. Diese Station ist durch einen Zugang von außen direkt erreichbar. In Unterfranken hat sich bislang niemand mit dem Coronavirus infiziert.

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